Checkliste: Kliniktasche – das solltest du für Mama, Baby und Partner einpacken

4 Min. LesezeitAktualisiert am 9 März 2026

Die letzten Wochen vor der Geburt sind oft aufregend und voller To-Dos, aber mit einer rechtzeitig gepackten Kliniktasche kannst du viel entspannter in Richtung Geburt blicken. Experten empfehlen, spätestens bis zur 36. Schwangerschaftswoche alles zusammenzupacken. Das Wichtigste dabei: Pack nur das ein, was du, dein Baby und dein Geburtsbegleiter oder deine Geburtsbegleiterin wirklich benötigen.

Das solltest du wissen:

Für Mama:

  • Wichtige Dokumente: Personalausweis, Krankenversicherungskarte, Geburtsplan

  • Kleidung: Still-BHs, bequeme Outfits, Kleidung für den Entlassungstag, Wochenbetteinlagen

  • Pflegeartikel: Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Lippenpflege

  • Extras: Smartphoneladekabel, Snacks, Hausschuhe, Bademantel

Für dein Baby:

  • Kleidung: Bodys, Fäustlinge, Söckchen, ein süßes Outfit für Zuhause

  • Decke und Spucktücher

  • Babyschale fürs Auto

Für die Begleitperson: Wechselwäsche, Pflegeartikel, Snacks und ein Smartphoneladekabel

Optional und praktisch: Windeln und Feuchttücher (frag vorher, was das Krankenhaus bereitstellt).

Viele Kliniken stellen grundlegende Dinge zur Verfügung – erkundige dich vorab, um deine Tasche übersichtlich zu halten. Wenn du alles beisammen hast, kannst du dich ganz auf den besonderen Moment freuen. Was im Detail in die Kliniktasche gehört, erklären wir dir jetzt.

Auf die Plätze, fertig, packen!

Lade dir die kostenlose Kliniktaschen-Checkliste herunter und geh sicher, dass du für dich und dein Baby alles Wichtige einpackst.

Wann solltest du die Kliniktasche packen?

Viele werdende Mütter wissen nicht, wann genau die Kliniktasche gepackt werden sollte. Da Babys gerne mal früher kommen, empfiehlt es sich, spätestens im achten Monat (ab Woche 32 bis 36) alles bereitzulegen – eventuell sogar zwei Taschen: eine fürs Wochenbett und eine für die Geburt im Kreißsaal.

Pack am besten gemeinsam mit deiner Begleitperson – so kannst du sicher sein, dass an alles gedacht ist. Stelle die Taschen direkt an die Wohnungstür oder ins Auto, damit du im Ernstfall nicht lange suchen musst.

Hier findest du die vollständige Checkliste fürs Packen während der Schwangerschaft (und zum Ausdrucken weiter unten)!

Kliniktaschen-Checkliste zum Ausdrucken

Die kostenlose Kliniktaschen-Checkliste kannst du dir hier einfach herunterladen und ausdrucken – superpraktisch zum Abhaken!

Kliniktaschen-Checkliste herunterladen

Was sollte für Mama in die Kliniktasche?

Deine Kliniktasche sollte nicht nur praktisch sein, sondern dir auch während der Geburt und fürs Wochenbett Komfort bieten. Das solltest du einpacken:

  • Krankenhausunterlagen, Ausweis, Krankenversicherungskarte. Am besten alles in Kopie, damit das Klinikpersonal alles Wichtige direkt einsehen kann. Alle Unterlagen und Karten solltest du griffbereit haben.

  • Geburtsplan (falls vorhanden). Auch wenn du den Plan schon mit der Hebamme/dem Team besprochen hast, ausgedruckte Kopien helfen im Trubel immer, schnell Klarheit zu schaffen.

  • Bademantel. Prima zum Herumlaufen im Kreißsaal oder später auf Station.

  • Socken. Kalte Füße kommen im Kreißsaal ziemlich häufig vor.

  • Hausschuhe und Badeschlappen. Gemütliche Hausschuhe für den Stationsalltag, Badeschlappen für die Dusche.

  • Lippenpflege. Deine Lippen werden schnell trocken, also unbedingt einpacken.

  • Körperlotion oder Massageöl. Eine kleine Massage kann Wunder wirken (und wenn du magst, nimm deine Lieblingslotion oder dein Lieblingsöl mit).

  • Wasserspray und Schwamm. Gerade wenn dir heiß wird, tut ein bisschen Wasser im Gesicht oder ein nasser Waschlappen richtig gut.

  • Kuscheliges Kissen. Falls du dein Lieblingskissen hast – einfach mitnehmen, Klinikkissen sind oft nicht so bequem.

  • Unterhaltung für zwischendurch. Bücher, Zeitschriften, Tablet mit vorab geladenen Serien oder Musikplayer – alles, womit du dich entspannen kannst.

  • Schlafmaske und Ohrenstöpsel. Gerade auf einer vollen Wochenbettstation Gold wert, um zwischendurch zur Ruhe zu kommen.

Kliniktaschen-Checkliste für einen Kaiserschnitt

Falls bei dir ein geplanter Kaiserschnitt (oder ggf. ungeplant) ansteht, hilft dir auch die obenstehende Liste weiter. Diese zusätzlichen Dinge können nach einem Kaiserschnitt aber besonders helfen:

  • Weites Nachthemd oder Bademantel. Alles, was locker sitzt, ist gut zur Schonung der Narbe.

  • Hoch geschnittene Unterhosen. Sie stören den Narbenbereich nicht und geben dem Bauch ein wenig Halt.

  • Bauchstützband. (Optional – sprich dazu gern mit deinem Arzt oder mit deiner Ärztin.)

  • Kompressionsstrümpfe. Damit unterstützt du die Durchblutung nach dem Eingriff.

  • Medikamente. Nimm entweder deine Medikamente mit oder eine Liste deiner aktuellen Einnahmen.

  • Leichte Snacks und Getränke. Wähle leichte und gut verdauliche Lebensmittel für die ersten Tage.

  • Extra langes Smartphoneladekabel. Die Steckdose ist oft nicht in Reichweite deines Betts.

Mit diesen Extras fühlst du dich nach dem Kaiserschnitt wohl und hast alles dabei, was dein Körper jetzt benötigt. Dein Arzt oder deine Ärztin kann dir sagen, ob noch etwas Spezielles erforderlich ist.

Checkliste fürs Wochenbett im Krankenhaus

Damit du nach der Geburt richtig zur Ruhe kommst, haben wir hier die wichtigsten Utensilien fürs Wochenbett aufgelistet:

  • Nachthemden. Am besten weich und mit Knopfleiste, falls du stillen möchtest.

  • Starke Wochenbetteinlagen. Die Klinik versorgt dich meistens, aber pack lieber ein paar extra ein. Nach der Geburt blutet es oft stark – mit den weichen, großen Einlagen fühlst du dich wohler.

  • Unterwäsche. Bequeme Stretch-Slips, gern auch Einweg-Unterhosen, kannst du problemlos über die Einlagen überziehen.

  • BHs. Still-BHs oder superbequeme Alternativen – mehrere zum Wechseln.

  • Pflegeartikel. Taschentücher, Bürste oder Kamm, Deo, Zahnbürste, Zahnpasta, Shampoo, Spülung, Haarföhn, Haargummis oder Spangen. Eine Plastiktüte für schmutzige Wäsche kann nicht schaden.

  • Pflege- und Kosmetikprodukte. Wenn Make-up und Creme für dich dazugehören, einfach einpacken – viele Mütter merken nach der Geburt, dass die Haut trockener ist als sonst.

  • Brille und/oder Kontaktlinsen. Plus Linsenbehälter und Flüssigkeit.

  • Smartphone und Ladegerät. Für Fotos, Social Media oder um einfach in Kontakt mit den Liebsten zu bleiben.

  • Kleidung. Was Bequemes für den Heimweg und ggf. für die Zeit auf der Station – am besten mit weichem Bund und nicht zu eng.

  • Spickzettel oder Fachbücher. Wenn du nach Geburtsvorbereitungskursen oder als Nachschlagewerke etwas Hilfreiches hast, bring es mit!

  • Snacks und Getränke. Je nach Klinik darfst du ggf. während der Geburt nicht essen – aber für danach solltest du dir ruhig was Leckeres für den kleinen Hunger mitnehmen.

Was sollte in die Kliniktasche fürs Baby?

Viele Eltern sind sich unsicher, was das Baby in den ersten Tagen benötigt. Mit dieser Checkliste fürs Neugeborene bist du bestens vorbereitet:

  • Bodys. Je nach Krankenhaus darf dein Baby vielleicht eigene Sachen tragen oder nur die Klinikkleidung – nimm lieber ein paar eigene Bodys zum Wechseln mit, am besten mit Druckknöpfen auf der Vorderseite.

  • Söckchen und Schühchen. Babys kühlen schnell aus, deshalb ist es sinnvoll, immer ein paar Söckchen dabeizuhaben. Auch beim Kuscheln mit Körperkontakt helfen sie, das Baby warm zu halten.

  • Babydecke. Oft stellt das Krankenhaus Decken zur Verfügung, aber eine eigene ist für den Nachhauseweg oder eine Kuscheleinheit super.

  • Outfit für den Entlassungstag. Je nach Wetter: Im Sommer reicht oft ein Body, Söckchen und Mützchen. Im Winter sind zusätzliche Handschuhe und ein Overall/Jacke (oder Schneeanzug) sinnvoll.

  • Babyschale fürs Auto. Die wird zwar nicht in die Tasche gepackt, sollte aber unbedingt bereitstehen.

Was packt der/die Geburtsbegleiter*in ein?

Als Geburtsbegleitung (egal ob Partner*in, Freund*in oder Familienmitglied) bist du mit den folgenden Utensilien gut gerüstet, um Mama und Baby optimal zu unterstützen:

  • Snacks und Wasser. Auch Helfende haben mal Hunger oder Durst – kleine Snacks und eine Wasserflasche sind Gold wert. Falls im Krankenhaus Automaten stehen, solltest du Kleingeld nicht vergessen.

  • Smartphone, Kamera und/oder Videokamera inkl. Ladekabel und Ersatzakku. Für alle besonderen Momente oder um Infos weiterzuschicken.

  • Kleidung zum Wechseln. Geburten sind unberechenbar – ein frisches Shirt und eine bequeme Hose sind echt praktisch.

  • Pflegeartikel. Nach einer langen Geburt tut eine kleine Dusche gut.

  • Ersatzbrille und/oder Kontaktlinsen. Es kann lange dauern – am besten alles doppelt dabeihaben.

  • Kleines Kissen. Für eine Pause zwischendurch super.

  • Unterhaltung. Tablet, Musik, Buch – was du magst!

Kliniktasche für Geschwisterkinder

Falls deine größeren Kinder während deiner Zeit im Krankenhaus bei Oma/Opa oder Freunden schlafen, kannst du eine kleine Tasche für sie packen. So fühlen sie sich wohl und bestens umsorgt:

  • Wechselkleidung und Schlafanzug

  • Kuscheltier oder Lieblingsdecke

  • Pflegeartikel/Medikamente

  • Snacks und Trinkflasche

  • Kleine Spiele, Bücher oder Malsachen

  • Ein lieber Gruß oder ein Foto von euch

  • Infokärtchen zum Tagesablauf für die Betreuung

Mit einer solchen Tasche ist dein Kind bestens vorbereitet – und du hast deinen Kopf frei für das neue Familienmitglied. Lies auch nach, wie du ältere Geschwister einbindest und den Familienzuwachs harmonisch gestaltest.

Was muss nicht in die Kliniktasche?

Manchmal packt man viel zu viel ein – und manches brauchst du sicher nicht. Diese Dinge kannst du meistens zu Hause lassen (oder solltest sie lieber nicht mitnehmen):

  • Zu viel Kleidung. Für die Zeit im Krankenhaus reicht dein Nachthemd und ein bequemer Look für die Heimfahrt – z. B. Leggings mit lockerer Bluse/Shirt.

  • Wertgegenstände. Lass Schmuck und Co. lieber zu Hause. Es wäre schade, wenn du beim Wechsel auf der Station oder beim Duschen etwas verlierst.

  • Große Elektronikgeräte. Smartphone und Kamera reichen – große Geräte wie Fernseher oder Musikboxen können meist daheim bleiben. Wenn du etwas hören willst, denk an Kopfhörer!

  • Zu viel Essen. Ein paar Knabbereien sind okay – aber pack nicht zu viel ein. Es besteht die Chance, dass du im Krankenhaus versorgt wirst oder deine Begleitung bei Bedarf neue Snacks besorgt.

  • Windeln und Feuchttücher. Normalerweise bekommst du vom Krankenhaus ein Starterpaket mit

    Neugeborenen-Windeln. Für ein sicheres Gefühl kannst du aber eigene Windeln einpacken, z. B.

    Baby-Dry Pants – besonders weich und perfekt für die ersten Lebenstage.

Und bevor es losgeht: Hol dir die Pampers Club App, um in den ersten Tagen nach der Geburt alles im Griff zu haben. Mit jedem Windelkauf sammelst du Punkte – und mit der App findest du den perfekten Sitz sowie viele spannende Extras fürs Baby.

Häufig gestellte Fragen auf einen Blick

Am besten etwas Lockeres und Bequemes, viele Kliniken stellen ein eigenes Nachthemd. Natürlich darfst du einen eigenen Still-BH, Hausschuhe und Socken für die Zeit nach der Geburt mitbringen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Mit dieser Kliniktaschen-Checkliste bist du (und deine Begleitung! ) ganz entspannt für die Geburt vorbereitet. Schau dir auch gern unsere Tipps für Anzeichen für Geburtsbeginn an (z. B. Blasensprung oder Abgang des Schleimpfropfs).

Wenn es losgeht, melde dich bei deiner Geburtsklinik oder Hebamme – sie sagen dir, wann du losfahren solltest. Alles Gute!

Und wenn du dich gerade so schön auf die Geburt vorbereitest: Hol dir die Pampers Club App und sammle Punkte für deine Windeleinkäufe, direkt von Anfang an!

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Das Baby. Informationen für Eltern über das erste Lebensjahr. Köln. 2020.
  • Stüwe, Marion; Tacke, Linda: Wochenbett- und Rückbildungsgymnastik. 3. Auflage. Hippokrates. Stuttgart. 2014.
  • Weigert, Vivian: Babys erstes Jahr. Alles, was wichtig ist. Gräfe und Unzer Verlag. München. 2015.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Kaiserschnitt: Das Frühwochenbett

Alle Inhalte aus in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen. Eine ausführliche Liste aller verwendeten Quellen findest du im Anschluss an diesen Artikel. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt.

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